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Über uns

Wir sind ein Kollektiv junger Künstler, das in verschiedenen Formen über die letzten Jahre hinweg in der Kunstszene Hamburgs und Deutschlands Fuß gefasst hat. Gemeinsam realisieren wir immer wieder Projekte, meistens mit dem Grundgedanken, talentierte Nachwuchskünstler*innen zu fördern und den Menschen in unseren Augen substantiell gute Kunst nahe zu bringen. Das größte dieser Projekte ist das Festival Junge Kunst, das im April 2018, gefördert durch die Alfred Toepfer Stiftung, restlos ausverkauft zum ersten Mal im Hamburger Monsun Theater stattfand.

Was ist unsere Motivation?

In den letzten Jahren künstlerischer Aktivität ist uns Folgendes besonders aufgefallen: Es gibt beeindruckende junge Künstler*innen, die sich voller Hingabe und Leidenschaft ihrem Schaffen widmen und eine wirklich eigene, oftmals auch jenseits des Mainstreams angesiedelte Kunst kreieren. Einige von ihnen präsentieren diese seit Jahren öffentlich, klagen jedoch darüber, dass es nur so wenige Plattformen und Orte gibt, an denen wirkliches Zuschauen bzw. Zuhören und nicht nur beiläufiges Konsumieren im Vordergrund steht, an denen der Fokus wirklich auf der präsentierten Kunst und nicht auf dem gesellschaftlichen Happening liegt. Andere junge Künstler haben das, was sie machen, bisher nur selten öffentlich präsentiert - entweder fehlte es an einer Plattform, mit der sie sich wohl fühlen, oder es gab zu wenige Institutionen, die ihre auch vielleicht nicht ganz so konventionelle Kunstform unterstützen. Dieses sind Erfahrungen, die auch wir als junge Künstler im Laufe der Jahre immer wieder machen mussten. So entstand bei uns das Bedürfnis, diesen Entwicklungen etwas entgegen zu setzen. In einer Zeit, in der Poesie-Veranstaltungen oftmals zu bloßen Entertainment-Events werden, bei denen das Hauptaugenmerk auf die besten Witze und das spektakelhafte Vergleichen und Beurteilen der Poeten gelegt wird, anstatt den eigentlichen Texten Priorität einzuräumen - in einer Zeit, in der so viele begabte Musiker*innen in Kneipen und Clubs gegen den Geräuschpegel eines kaum zuhörenden, mit sich selbst beschäftigten Eventpublikums anspielen - in einer Zeit, in der bildende Künstler*innen ihre Kunst bei sich zu Hause zeigen müssen, weil es sonst in einer Kunstszene, die oftmals eher den grellen Oberflächenreiz der Subtilität vorzieht, keine andere Möglichkeit gibt, war es uns wichtig, einen lockeren, offenen und entspannten Rahmen zu bieten und eine Veranstaltung allein für die Kunst und nichts anderes ins Leben zu rufen. Von jungen Künstlern für junge Künstler*innen. So entstand die Idee zu dem Festival Junge Kunst.

Was ist unser Ziel?

Wir machen dieses Festival aus Überzeugung und nicht, um damit in irgendeiner Form Geld zu verdienen. Der Eintritt ist ab 5 Euro frei wählbar, alle Einnahmen kommen komplett den auftretenden Künstler*innen zugute. Wir wollen eine lockere, entspannte Plattform schaffen, die es jungen Künstlern*innen ermöglicht, ihre Kunst in einem angemessenen Rahmen zu präsentieren und die dem Publikum eine konzentrierte und reflektierte Zugangsweise zu dem Dargebotenen eröffnet. Wir als Kollektiv glauben, dass Hamburg diese Plattform braucht, da es qualitativ großartige Nachwuchskünstler*innen gibt, die man unbedingt ermutigen sollte, ihre Kunst zu teilen und die es verdient haben, durch so eine Veranstaltung die Wertschätzung gegenüber ihrer Kunst zu erfahren. Die Eindrücke der ersten Ausgabe des Festivals haben dies mehr als bestätigt.
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Finn Vincent Moriz

Die Idee für dieses Festival stammt von Finn Vincent Moriz, der unter dem Namen „Freund von Anton“ als Musiker, Songwriter und Theatermusiker schon seit vielen Jahren in der Szene künstlerisch aktiv ist. Der 23-Jährige hat bereits sein erstes Album „Flut“ (2017) bei Timezone Records veröffentlicht und mehrere erfolgreiche Touren durch Deutschland gespielt. Darüber hinaus hat er für verschiedene Theater- und Filmprojekte Musik geschrieben, zuletzt für „Gott“ am Monsun Theater (2016), „Irinas Geburtstag“ am Deutschen Schauspielhaus (2017) und „Die Welle“ am Ernst Deutsch Theater (2017). Der Kurzfilm „Der letzte Flug“, für den Finn die Musik schrieb, wurde 2014 mit dem Samsung Smartfilm Award ausgezeichnet. Zu seinen größten Erfolgen zählen zudem der Gewinn des Bundeswettbewerbs Musik der Berliner Festspiele und die damit verbundene Teilnahme am Treffen junge Musikszene sowie die Ehrung für besondere musikalische Leistungen im Hamburger Rathaus.

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Jan Lops

Ebenfalls Teil des Kollektivs ist Jan Lops, 23 Jahre alt, ursprünglich aus Flensburg, mittlerweile wohnhaft in Hamburg. Jan hat sich in den letzten Jahren vorrangig als Fotograf einen Namen in der Szene gemacht. Er hat u.a. für das Reeperbahn Festival, die Große Freiheit 36, OHA Music und das Deutsche Schauspielhaus fotografiert, war an verschiedenen Filmprojekten, u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, beteiligt und hat diverse Werbefilme für verschiedene Institutionen gemacht und produziert. Als Live-Fotograf hatte er schon Künstler wie die Beatsteaks, Kettcar, Cro oder Faber vor der Linse.

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Nils Lagoda

Das Kollektiv komplettiert der 23-jährige Nils Lagoda, ein junger Musiker, der seit vier Jahren in Hamburg zu Hause ist. Mit dem neuartig-sphärisch klingenden Instrument Handpan ist er auf Konzerten, Lesungen und Ausstellungen in ganz Deutschland unterwegs und stand bereits bei internationalen Festivals auf der Bühne. Seine erste EP erschien im Frühsommer 2018. Nebenbei spielt Nils in der Band des Hamburger Rappers „Soma“ und ist in weiteren Musikprojekten aktiv. Zusammen mit Finn hat er im Herbst 2018 außerdem die Radiosendung und Podcast „Good Vibes & Gemüse - Irrelevante Musiker reden über relevante Musik“ an den Start gebracht.